Eigener Event

It’s Alive!

Mit Adrian Demleitner zusammen durfte ich in der Sattelkammer eine Ausstellung realisieren. Dabei widmeten wir uns einem Crossmapping von Frankenstein und dem aktuellen Phänomen von Incels. 23. – 24. November 2018

Aus heutiger Sicht betrachtet, kurz vor der Abgabe der Master Thesis, war dies aus verschiedenen Gründen eine wichtige Veranstaltung für meinen Master. Auch wenn der Fokus nicht ganz deckungsgleich mit meinem Thema war. Ich lernte etwa das Monster als Kaleidoskop für ganz verschiedene Themen genutzt werden kann, auch wenn ich das von beginn an erahnte, aber erst in der Veranstaltung üben konnte. Auch hielten wir an der Veranstaltung einen Vortrag durch den ich üben konnte, wie ich das Thema zugänglich und doch unterhaltsam aufbereiten kann. Ergänzt im Dezember 2019

Incel ist ein englisches Kofferwort aus Unfreiwillige („involuntary“) und Enthaltsame („celibacy“). Die in ihrer überwiegenden Mehrheit männlichen Betroffenen bezeichnen sich mit dem Begriff Incel als Kurzform von Involuntary Celibate (unfreiwillig zölibatär lebender Mensch).

Die Online-Community veranstaltet seit mehreren Jahren eine beängstigende Hexenjagd auf Frauen, und aus ihrer Sicht „Abnormals“, wie z.B. LGBTQ* Menschen. Dabei reichen ihre Aussagen von beleidigend, über gewaltverherrlichend bis hin zum Aufruf an expliziter Gewalt. Nicht selten werden die betroffenen Menschen als Monster bezeichnet.

In einer Video-Installation und einem Vortrag widmeten wir uns diesem Thema. Während das Video sich auf die Verbindung vom Monster-jagenden Wutmob und den Incels widmete, setzten wir im Vortrag den Fokus darauf we das Monster als emanzipatorisches Vehikel genutzt werden kann.